LinkedIn Post - Voller Kalender, stumpfe Axt - Was Überlastung wirklich kostet
Voller Kalender, stumpfe Axt: Was Überlastung wirklich kostet
„Ich weiß, ich müsste mich mal mit KI beschäftigen. Aber wir haben gerade so viel zu tun.”
Diesen Satz höre ich in fast jedem Gespräch. Fast wortwörtlich.
Ich habe ihn früher selbst gesagt. Bis 20 Uhr am Schreibtisch, Postfach überflutet, das Gefühl unersetzlich zu sein – und trotzdem null Kapazität für irgendetwas Neues.
Das ist die Zeit-Falle. Und sie schnappt ausgerechnet im größten Umbruch der Arbeitswelt zu.
Das Tückische: Die Falle fühlt sich nicht wie eine Falle an. Sie fühlt sich an wie Pflichtbewusstsein.
Aber wer dauerhaft im reaktiven Modus steckt, schärft seine Axt nicht mehr. Er hackt einfach weiter – bis die Kraft nachlässt und das Werkzeug stumpf ist.
86 % der Unternehmen räumen ein, dass KI-Potenzial bei ihnen kaum ausgeschöpft wird – hauptsächlich wegen fehlender Kompetenzen. Und 71 % der Entscheider würden einen weniger erfahrenen Kandidaten mit KI-Skills einem erfahreneren ohne diese Fähigkeiten vorziehen.
Die Zeit wird nicht freier. Du musst sie dir nehmen.
Ich habe einen Essay dazu geschrieben: Warum „keine Zeit” die gefährlichste Ausrede im KI-Wandel ist. Und welche zwei Wege wirklich funktionieren – egal ob dein Arbeitgeber mitzieht oder nicht.
Wo stehst du gerade – im Hamsterrad oder schon dabei, dir Luft zu verschaffen?