Eigentlich hab ich was mitzuteilen.

LinkedIn Post
Eigentlich hab ich was mitzuteilen. → Aber ich trau mich nicht. Nicht weil nichts da ist. Weil ich es nicht so ausdrücken kann, dass es nach mir klingt. Und dann kommen die üblichen Ausweichmanöver. Entweder lass ich die KI einfach mal schreiben. Klingt glatt. Klingt wie jeder. Klingt nicht wie ich. Oder ich poliere so lange rum, bis der Mut weg ist und der Text in der Schublade landet. Beides bringt die Mitteilung nicht raus. Was bei mir dazwischenliegt: ein Loop mit der KI als Partner. Sechs Schritte, die aufeinander aufbauen.
- Interview: Erst die KI fragen lassen, worum’s geht. Das Thema wird schärfer, bevor ich einen Satz schreibe.
- Outline: Eine Richtung sehen, statt blind loszutippen.
- Draft: Ins Schreiben kommen.
- Review: Kritiker-Rollen einladen. Eine Nemesis-Linse zerlegt jedes Argument. Eine Mom-Linse liest danach und fragt ganz lieb, was ich eigentlich sagen wollte. Und fünf weitere Blickwinkel, die alle ihren eigenen Job haben.
- Finalize: Aufpolieren, Feinschliff, und dann raus damit.
- Compound: Aufschreiben, was ich diesmal gelernt hab. Damit der nächste Text nicht wieder bei null anfängt. Der Unterschied zu vorher: Ich sag nicht mehr „KI, schreib mal.“ Ich sag „KI, lass uns das zusammen entwickeln.“ ——— Falls du magst: Morgen zeig ich den Loop live an einem echten Text. Ohne Pitch. Kostenlos. Mi 30.09., 17:00–18:30. https://lnkd.in/e2yVdDZW